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Nicht verzagen - Wikipedia fragen! (zu Heil / Heile) [ von Weibi am 2008-05-12 13:20:26 ]
"Heil drückt Begnadung, Erfolg, Ganzheit oder Gesundheit oder aber in religiöser Bedeutung Erlösung aus. Abwandlung des Wortes finden sich in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen, z. B.: die Grußformel Heil! oder „heilsam“. Antonym zu heil ist heillos, zum Heil das Unheil („Pech“, „Verderben“, „Unglück“). Sprachgeschichtlich mit dem Adjektiv heil verwandte Wörter sind in allen germanischen Sprachen belegt mit der Bedeutung „ganz, gesund, unversehrt“, z. B. englisch whole „ganz“ und hale „frisch, ungeschwächt“. In Lautfolge und Bedeutung verwandte Wörter gibt es auch in keltischen und baltoslawischen Sprachen. Das Substantiv Heil wird in ähnlicher Bedeutung gemeingermanisch verwendet (alt- und mittelhochdeutsch heil „Glück, glücklicher Zufall“, altenglisch hael „günstiges Vorzeichen“). Das Verb heilen bedeutet transitiv „heil machen“ (etwa in „Wer heilt, hat recht“) und intransitiv „heil werden“ („die Wunde heilt“). Die Grußformel Heil! ist grammatikalisch eine Interjektion und etymologisch mit dem ähnlich klingenden englischsprachigen Begriff Hail! verwandt, die soviel wie Grüß dich! oder Glück dir! bedeutet[1]. Die beiden Ausdrücke werden auch üblicherweise ineinander übersetzt. Beispiel: All hail, Macbeth! als Heil dir, Macbeth![2]. In Teilen Österreichs (Tirol, Vorarlberg) wird Heil! (bzw. Heile!) noch heutzutage (2007) als Gruß unter Freunden verwendet, so wie in Bayern das Servus!. Das „Heil“ wurde dort schon vor der Zeit des Nationalsozialismus als Grußformel verwendet und hat sich bis heute gehalten. Das in der Deutschschweiz, in Schwaben und in Südtirol gebräuchliche Hoi! als Begrüßung gegenüber einer Person, die man duzt, hat den selben Ursprung. Traditionell grüßen sich Jäger mit den Worten Waidmanns Heil! und Angler mit Petri Heil!. Die entsprechende Antwort lautet dann Waidmanns Dank! bzw. Petri Dank!. Waidmanns Dank! wird nur gesagt, wenn jemandem mit dem Gruß zu einem Jagderfolg gratuliert worden ist oder der Gruß von einem „Nicht-Jäger“ an einen Jäger gerichtet war. Unter Bergsteigern ist die Formel Berg Heil! geläufig, die insbesondere dann angewandt wird, wenn Bergsteiger einen Gipfel erklommen haben. Unter Schützen gibt es den Gruß Schützen Heil!, unter Skifahrern (auch Amateuren) Ski Heil!. Turner wünschen sich seit 1817, bevor sie sich an ein Gerät begeben, Gut Heil! und drücken dadurch aus, dass sie dem Turnenden eine verletzungsfreie Übung wünschen. VOR DEM AUFKOMMEN DES NATIONALSOZIALISMUS war der Gruß auch in der Jugendbewegung verbreitet." Zusätzlich kann ich für Vbg. nur bestätigen, dass dieser Gruss absolut nichts mit nationalsozialister Gesinnung zu tun hat. Es ist ein informeller Gruss für gute Bekannte und liebe Freunde. Was die Gesellschaft oft aus harmlosen Wörtern macht lässt sich gut an folgendem Beispiel zeigen: In Südamerika sollte man auf keinen Fall das Wort „madre“ (Mutter) verwenden. Es ist Synonym für Hure. Dort gibt es also nur „madrecitas/mamaitas/mamas“.

@ ignaz (zu Rauden) [ von Remigius am 2008-05-12 13:12:37 ]

Meinst du das n in der Schriftform oder in der Aussprache oder beide ?


Schreibweise (zu Rauden) [ von ignaz am 2008-05-12 10:30:48 ]
Ich würd das 'n' weglassen.

Gebe Brezi da völlig recht. (zu mol) [ von Weibi am 2008-05-12 10:26:22 ]
"Mol" wird in Vbg. gerne und häufig verwendet im Sinne von doch, schon, wohl, aber sicher.

Uaaahhh, Gähn (zu òwe-lassen) [ von Weibi am 2008-05-12 10:16:34 ]


Uaaahhhh, Gähn (zu obatzen) [ von Weibi am 2008-05-12 10:15:29 ]


RE: es rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag (zu òwe-lassen) [ von dankscheen am 2008-05-12 09:53:05 ]
nicht jedes intransitiv ist eindeutig – wie jeder weiß, würde ich sagen – wird verschiedenes im klo hinuntergelassen. in den meisten fällen
das ergebnis
a eines „kleinen“ geschäftes, volksmund das lulu
b das ergebnis eines „großen geschäftes, volksmund das aa
c das schmutzige wasser des hausputzes
d oft auch essensreste von tellern vor dem abwaschen (nicht zu empfehlen wegen anlocken von ratten aus der kanalisation, und wenn trotzdem wäre der einbau eines rückschlagventils zu empfehlen *g
e chemische flüssigkeiten (zum glück ein ausnahmefall)
f wasser im allgemeinen als druck-und transportmittel der menschlichen notdurft
g äußerst unfein auch die zigarettenreste auf den wc´s (gerne in schulen und restaurants mit rauchverbot beobachtet)
h vermeintliche chemie wie glunsensäure – wie wort 14181 *g
i gscheibertes siehe wort 14584
j schlechtgewordene , geronne milch, eine maresi ist ja net unendlich haltbar / eine butter-rührmilch auch net und die abwasch wäre recht ungeeignet dafür
k das ergebnis eines owareißens wort 14248, also eine „abmasturbierung“ *g
es finden also jede menge zu benennende begriffe platz im klo ! und ich bin sicher, bei allem genanntem bekomme ich –ausser von dir- zustimmung, daß das klo für solche zwecke entfremdet/verwendet wird.
es wird wieder wie üblich wenn überhaupt !! ein bruchteil dieses kommentars herausgenommen, zerlegt, grammatikalisch unters mikroskop gelegt und nach möglichkeit mit jeder menge zeilenumbruch optisch „aufbereitet“

eher unstrittig wäre bei einer beerdigung, das der hinuntergelassene teil es sich um den sarg handeln wird
zur raumverdunkelung es sicher eher um etwas in der nähe der lichtquelle handelt, das rollo oder jalousie
bei der frischluftzufuhr es sich auch sehr wahrscheinlich um das fenster handelt.
auch bei einer waschmuschel kann man eine spülung betätigen, eine automatische wasserzufuhr oft in krankenäusern , zum abspülen der seife, unreinheiten
das auch hier mehrere arten des herunterlassen gibt, wäre der zusatz des wortes klo wünschenswert

wäre der eintrag #5 owe-lassen übersetzt mit :Klo, die Spülung betätigen – wäre es dann etwa immer noch ein intransitiv ?
aber was remigius (Seine Exzellenz, der Heilige Bischof Remigius von Reims, ..wort hazn zitat von dir selbst) einträgt ist richtig, was andere eintragen, muß bemängelt werden. eine duldung ? nein, nein – „das ist mein eintrag, der gehört mir alleine!, ähnliches muß weg !“ wie naiv scheint mir dies alles nur.
ich lass dir die freude, darfst auch ein bisserl stammeln und trotzen
ich bin da ein „lasser“ und lass es dich gerne „tun“ *gg
du trotzerl, sagte meine mutter immer zu uns kindern, wenn eines sich nicht an die allgemeinen regeln anpasste. mußte unweigerlich eben dran denken *fg
hier soll es spaßig zugehen und jeder a freud´ haben.
dies scheint dir recht schwer zu fallen, echt schade für dich.
positiv denken und leben, schafft positives, freude und erhöht den lebensgenuß und man findet den weg leichter in eine gemeinschaft und auch guten gedankenaustausch.
es bereichert das leben .... ich zumindest praktiziere es und bin reich, sehr reich und dies ohne übermäßig großen materielen wert angehäuft zu haben
Selbst die koleopterologie. der du viel zeit gewidmet hast in deinem leben , müßte doch zu der erkenntnis geführt haben, das soziales verhalten nur von erfolg geprägt ist, wenn das miteinander im vordergrund steht und das eigene im interesse aller zurückstehen sollte. sind also kleinstlebewesen in diesem punkt dir und anderen gar voraus ?
möchte aber keine weiterführenden gedanken da austauschen, es würde hier der falsche platz und partner sein.
leider hast du im forum meine fragen unbeantwortet gelassen (fehlende argumente ?) und so habe ich dies alles gelöscht um dir weiteres kopfzerbrechen zu ersparen.
so bin ich also wieder gezwungen, nach vorne auszuweichen und hier stellungen zu nehmen. nicht wünschenswert, aber was „tun“ wir nicht alles, wenn andere alles „lassen“ *g

bei der gelegenheit (zum vierten mal der hinweis)-------hast schon erfolg gehabt, wo die empfehlungen des admins stehen ? oder sind sie / dir nicht wichtig ?

scheen dag no dankscheen

da ich nicht mit gleichem aufblähen dieses bereiches gleichziehen möchte, an keiner rekordjagd an kommentaren teilnehme, nicht jedes „lemma“ den identischen kommentar benötigt (gut das es cut & paste gibt, da füllt man schnell und vieles) – schon garnicht bei dichtem aneinanderstehen, gilt dieser EINE kommentar stellvertretend für 1,2,3,4 und besonders 5 owe-lassen.da es sich überwiegend auf deinen eintrag bezieht, habe ich diesen stellvertretend ausgewählt.

Tatsächlich eher Kindersprache, (zu Radetzky) [ von Brezi am 2008-05-12 09:34:56 ]
aber ich verwende es manchmal heute noch

(zu mol) [ von Brezi am 2008-05-12 09:27:54 ]
Dem Hinweis, dass Interjektionen klein geschrieben werden ist nichts hinzuzufügen, aber ist das gleich ein Anlass, den ganzen Eintrag rot zu bewerten? Wir haben - manche mögen es kaum glauben - teils so mündige und verantwortungsvolle Mitarbeiter, dass diese nach berechtigter Kritik ihre Einträge selbst korrigieren. Und tun sie esnicht, können die Moderatoren einspringen. Das ist sicher mehr in aller Sinn, als den "Amtsweg" einzuschlagen und erst einmal die Entfernung des beanstandeten Wortes zu erwirken und es dann in korrekter Form nochmals eintragen zu lassen, Ich plädiere dafür, dass die hier bisher geübte Praxis, Hinweis auf Fehler - Korrektur - Bewertung - beibehalten wird und negative Beurteilungen nur für Einträge vergeben werden, die gänzlich fehl am Platz sind, etwa weil allgemeindeutsch, völlig falsch übersetzt oder geschmacklos

Mol(l) kenne ich aus den alemannischen Teilen Österreichs, (zu mol) [ von Brezi am 2008-05-12 09:11:37 ]
wobei die Übersetzung 'ja' nicht exakt ist: 'mol' ist (zumindest dort) ein widersprechendes Ja, also eher 'o doch!' oder so viel wie das ostösterreichische 'Ooja' (vorne zu betonen) oder das südbairische "wohl!". Vgl. auch französisch 'oui - si'! .

In Linz nicht, (zu Heil / Heile) [ von Brezi am 2008-05-12 09:01:10 ]
aber in vielen Teilen Tirols ist dieser Gruß durchaus verbreitet. Ich war anfangs auch baff und logischerweise auch etwas erschreckt. aber ich vermute jetzt, dass diese Grußformel älter ist als der erwähnte Österreicher, dessen Herz tatsächlich mehr für Bayern als für Österreich geschlagen hat, gerade so, als wäre das Innviertel im 18. Jahrhundert nie an Österreich gegangen. Ungeachtet der Territorialpolitik weist der Dialekt dieses Teils von Oberösterreich noch heute niederbayerische Charakteristika auf. Wegen Remigius' Einwänden enthalte ich mich vorerst einer Beurteilung, bis mehrere LeserInnen bestätigen, dass dieser Gruß nichts mit Politik zu tun hat)

allgemeindeutsch (zu Heil / Heile) [ von Remigius am 2008-05-12 01:27:13 ]

Ich lehne diesen Eintrag ab,
weil er im gesamten deutschsprachigen Raum
überall gleichermaßen verbreitet ist.

Es handelt sich also nicht um einen Austriazismus,
wengleich die Person,
die ehemals am meisten mit diesem Gruß bedacht wurde,
ein Österreicher war,
ein Innviertler,
der aber behauptete,
die niederbayrische Mundart sei viel schöner als das Wienerische ...

Außerdem scheint mir dieser Gruß eine gewisse politische Tendenz zu befördern -

- mal ehrlich:

Grüßen sich so in Linz auch Leute,
die nicht dem Nationalsozialismus nahestehen ?



(zu ura) [ von lilou am 2008-05-12 00:00:33 ]
ura is genau wie grauslich, v.a. bei dingen mit Geschmack (Essen, Geruch, Farbwahl..)

Hunzn (zu hunzn) [ von lilou am 2008-05-11 23:49:39 ]
wenn etwas hunzt, dann klappt es nicht so wie geplant, macht probleme/Schwierigkeiten (Oft bei dingen die ein gewisses mass an geschicklichkeit verlangen)

Nachtrag aus gegebenem Anlass, für die, die´s nicht wissen: (zu den Scherm aufhaben) [ von JoDo am 2008-05-11 23:17:13 ]
Der Scherben - Scheam ist der (gefüllte) Nachttopf, den aufzuhaben einer mittleren Malaise gleichkommt.

Nachtrag: (zu obatzen) [ von JoDo am 2008-05-11 22:42:27 ]
Auf die vorhin beschriebene Weise ließe sich - nach meinem Verständnis - das Problem lösen:
anpatzen - ããbåzzn
abbeizen - ååbazzn
Der Brotaufstrich wäre nach dieser Diktion der "Ååbazzde", und jemand, der sich daraufhin bekleckert hat, der: "Ããbåzzde"

transitiv und intransitiv (zu òwe-lassen) [ von Remigius am 2008-05-11 22:37:27 ]

òwe-lassen (1) bis (4) ist ein und dasselbe Wort "hinunterlassen",
das wie alle transitiven Verben
verschiedene Akkusativ-Objekte haben kann.
Es bleibt dennoch immer das gleiche Verb mit der gleichen Bedeutung.

òwe-lassen (5) hingegen ist intransitiv
und kriegt kein Akkusativ-Objekt,
denn jeder weiß, was da "hinuntergelassen" wird.

Deshalb rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag.



transitiv und intransitiv (zu òwe-lassen) [ von Remigius am 2008-05-11 22:36:56 ]

òwe-lassen (1) bis (4) ist ein und dasselbe Wort "hinunterlassen",
das wie alle transitiven Verben
verschiedene Akkusativ-Objekte haben kann.
Es bleibt dennoch immer das gleiche Verb mit der gleichen Bedeutung.

òwe-lassen (5) hingegen ist intransitiv
und kriegt kein Akkusativ-Objekt,
denn jeder weiß, was da "hinuntergelassen" wird.

Deshalb rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag.



transitiv und intransitiv (zu òwe-lassen) [ von Remigius am 2008-05-11 22:35:45 ]

òwe-lassen (1) bis (4) ist ein und dasselbe Wort "hinunterlassen",
das wie alle transitiven Verben
verschiedene Akkusativ-Objekte haben kann.
Es bleibt dennoch immer das gleiche Verb mit der gleichen Bedeutung.

òwe-lassen (5) hingegen ist intransitiv
und kriegt kein Akkusativ-Objekt,
denn jeder weiß, was da "hinuntergelassen" wird.

Deshalb rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag.



transitiv und intransitiv (zu òwe-lassen) [ von Remigius am 2008-05-11 22:34:05 ]

òwe-lassen (1) bis (4) ist ein und dasselbe Wort "hinunterlassen",
das wie alle transitiven Verben
verschiedene Akkusativ-Objekte haben kann.
Es bleibt dennoch immer das gleiche Verb mit der gleichen Bedeutung.

òwe-lassen (5) hingegen ist intransitiv
und kriegt kein Akkusativ-Objekt,
denn jeder weiß, was da "hinuntergelassen" wird.

Deshalb rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag.



transitiv und intransitiv (zu òwe-lassen) [ von Remigius am 2008-05-11 22:32:29 ]

òwe-lassen (1) bis (4) ist ein und dasselbe Wort "hinunterlassen",
das wie alle transitiven Verben
verschiedene Akkusativ-Objekte haben kann.
Es bleibt dennoch immer das gleiche Verb mit der gleichen Bedeutung.

òwe-lassen (5) hingegen ist intransitiv
und kriegt kein Akkusativ-Objekt,
denn jeder weiß, was da "hinuntergelassen" wird.

Deshalb rechtfertigt òwe-lassen (5) als intransitive Form einen separaten Eintrag.



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